Ein Sensomotorischer Ansatz der Traumatherapie

In den letzten Jahren wird in der Traumaforschung zunehmend das Konzept der Selbstregulation und die Einbeziehung des Körpers als Medium der Erinnerung und der Veränderung diskutiert.  Die SomaticMemory Methode bringt die jüngsten Forschungsergebnisse in die klinische Praxis. Zentrale Fragestellungen dabei sind:

  • Wie werden traumatische Erfahrungen im Körper gespeichert?
  • Wie funktionieren Körpererinnerungssysteme?
  • Wie lassen sich sensomotorische Kopplungsdynamiken entschlüsseln und regulieren?
  • Was für eine Rolle spielt unser Nervensystem bei der Gestaltung von Bindungsfähigkeiten?

Die Fortbildung vermittelt Ihnen ein sehr differenziertes therapeutisches Werkzeug, dass auf der Basis neuerer Erkenntnisse aus der Neurobiologie, somatischen Stressregulationsmethoden und Prinzipien der Achtsamkeitsmethode entwickelt wurde. Wir werden untersuchen wie wir Selbstfürsorge, Selbstwirksamkeit und Bindung, durch eine duale Aufmerksamkeit unterstützen können. Welche Rolle das körperliche Erinnerungsfeld in der Trauma -Therapie spielt. Und wie die Körperwahrnehmung sowohl ein Auslöser für posttraumatisches Erleben aber auch eine Regulierungsebene sein kann, um mit Gefühlen von Überwältigt sein, Angst und Flashbacks umzugehen. Top-Down- und Bottom-up-Interventionen und die Verwendung des sensomotorischen Arbeitsfensters demonstrieren eine besonders behutsame Form um Stress- und Traumasymptomen zu lösen. Sie geben dem Kliniker konkrete Werkzeuge an die Hand, die tiefgreifende innere Heilung Betroffener zu erleichtern.