EINE LEBENDIGE BEZIEHUNG  MIT DER  SCHWERKRAFT


 

Die Schwerkraft hält seit Jahrmillionen alle Materie in einem dynamischen Gleichgewicht. Die Schwerkraft ist unsichtbar und ist nur an ihren Wirkungen feststellbar. Die Schwerkraft wirkt im 90° Winkel zur Erdoberfläche.

 

Der Mensch hat durch seine labile Körperstruktur besondere Schwierigkeiten mit der Schwerkraft. Nicht im Einklang mit dieser Kraft drückt sie uns zusehend mehr zu Boden. Das Ziel der SKT ist es, immer mehr in Harmonie mit der Schwerkraft zu kommen. An den Gesetzen der Schwerkraft orientiert sich auch das Vorgehen des Therapeuten. Einmal in einem größeren Gleichgewicht, wird die Schwerkraft zu einem unsichtbaren Therapeuten und Leichtigkeit zu einem physischem Erlebnis.

Der Begriff Tensegrität setzt sich zusammen aus den Wörtern "Tension" (Spannungs) und "lntegritat" (Ganzheit). Das „Tensegritätsmodell“ wurde von dem avantgardistischen Architekten Buckminster Fuller wiederentdeckt. Vorteil des Prinzips: Mit wenig und leichtem "Materialaufwand" wird ein äußerst stabiles aber auch flexibles Ganzes geschaffen. Auch der menschliece Körper wie z.B. die Wirbelsäule funktioniert nach dem Tensegritätsprinzip. Die Knochen dienen als feste "Kompressionselemente" und halten die Räume frei und auseinander. Die Muskeln als "Spannungsträger" und die Faszien als "Formgeber" bilden die eigentlich tragenden Substanzen.

 

Wenig körperliche Tensegrität erkennt man: wenn Muskeln und Bindegewebe verhärten. Die Wirbelsäule wird zu dem, als was sie nicht gedacht war: zu einer starren und unbeweglichen Säule.