Schmerz-Trauma-Therapie 

Inhouse Fortbildung in der Psychosomatischen Medizin

 

Das Spektrum der Schmerz-Trauma-Symptomatik wird als ein komplexer Lösungsversuch von physiologischen Stressmechanismen  und emotionaler Verarbeitung gesehen. Daher ist ihr Umgang immer auch eine interdisziplinäre Aufgabe, im Idealfall durch eine Vernetzung von Ärzten, Psychotherapeuten und Körper- und Bewegungstherapeuten. Die Fortbildung mit dem SomaticMemory Protokoll unterstützt Kliniker Vorort die dynamische Wechselwirkung zwischen chronischen Schmerzen und PTBS zu erkennen und angemessen zu begleiten.

 


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Das SomaticMemory Protokoll
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Schmerz & Trauma
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Eröffnungssymposium
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Schmerz und PTBS 

 

Wer durch einen schweren Unfall, eine Gewalttat oder sexuelle Misshandlung in der Kindheit traumatisiert wurde, leidet meist körperlich und seelisch. Häufigste psychosomatische Folge ist die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Das Störungsbild der PTBS zeigt dabei große Ähnlichkeiten mit dem Chronischen Schmerzsyndrom. Chronischer Schmerz ist signifikant assoziiert mit Posttraumatischer Belastungsstörung, mit Angsterkrankungen, Depressionen und weiteren psychischen Störungen. Die SomaticMemory Methode hat sich auf die Wechselwirkung zwischen chronischen Schmerzen und PTBS spezialisiert. Diese Wechselwirkung ist häufig die Ursache für eine unbefriedigende oder erfolglose therapeutische Behandlung.